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1. Stopp der Asien-Tour: Weltcup in Chonqing (China)

Es wird im wörtlichen Sinne eine heiße Angelegenheit: Der zweite Boulder Weltcup und der erste Speed Weltcup der Saison 2017 finden in Chongqing in Südwestchina statt. 28ºC, zahlreiche, stille Zuschauer und die größte Stadt der Welt erwarten die besten Boulderer und Speedkletterer der Welt.

In Chongqing, der flächenmäßig größten Stadt der Welt, findet am kommenden Wochenende der zweite Boulder Weltcup der Saison statt. Was auf einer Weltkarte ausschaut wie ein Punkt, ist in Wirklichkeit mit 82000 km2 fast gleich groß wie Österreich. Im Sommer verschwindet die gesamte Stadt bei über 45ºC unter einem trüben Wolkenschleier, und auch Mitte April sollte man sich auf Hitze einstellen.

Der Huayan Climbing Park im Stadtteil Jiulongpo ist die erste von drei Wettkampfstätten der Asienreise, auf die sich der Weltcuptross begibt. Reini Fichtinger (AUT), Marcin Wszolek (POL) und Gen Hirashima (JPN) sind die Routensetzer. 

Die Haupterkenntnis vom Boulder Weltcupauftakt am 07./08. April in Meiringen (SUI) war die Bestätigung, dass die Leistungsdichte in der Saison 2017 höher sein dürfte als je zuvor. Der stärksten Dame von 2016, Shauna Coxsey (GBR), gelang ein perfektes Comeback von einer Verletzung, die sie im September letzten Jahres um die Teilnahme bei der WM in Paris gebracht hatte. Bei den Herren zeigte das japanische Team, wie stark es ist. Obwohl Vorjahresgesamtsieger Tomoa Narasaki (JPN) die Qualifikation für das Halbfinale verpasste, waren die Japaner mit drei Athleten im Herrenfinale vertreten. Bei den Herren ist Narasaki nicht der einzige, der etwas gut zu machen hat: Sean McColl, Rustam Gelmanov und Jakob Schubert werden versuchen ihr Quali-Aus in Meiringen vergessen zu machen, genau so wie das französische Team versuchen wird, einen Athleten ins Finale zu bringen.
Bei den Damen wird vor allem spannend, ob jemand die in Meiringen überragende Shauna Coxsey ernsthaft gefährden kann. Akiyo Noguchi (JPN) stand die letzten drei Jahre in Chongqing immer auf dem Podest, sie dürfte nach ihrem 23. Platz in Meiringen darauf brennen, im Kampf um den Gesamtweltcup Boden gut zu machen. Die Vorstiegsspezialistin Kim Jain (KOR) wird nach 4 Jahren Abwesenheit wieder bei einem Boulder Weltcup dabei sein. Auch der starke Franzose Alban Levier bestreitet seinen ersten Wettkampf das Jahres.

Die anstehenden Hitzeschlachten in China werden auf alle Fälle spannend.

Trailer Innsbruck2018

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