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Edinburgh Weltcup Bericht

Romain Desgranges und Janja Garnbret festigen mit dem Sieg in Edinburgh ihre Weltcupführung im Lead. Ludovico Fossali hat seinen ersten Speed Weltcup gewonnen, Anouck Jaubert gewann im Speed bei den Damen.

Bislang durften sich Romain Desgranges und Janja Garnbret über eine ziemlich gute Saison freuen, und die ging in Edinburgh weiter. Schwierige und komplizierte Halbfinalrouten (v.a. bei den Damen) stellten sie vor keine Probleme. Im Damenhalbfinale wurden die Ränge 8 bis 26 auf nur drei verschiedenen Zügen (13+, 14+, und 17+) im unteren Teil vergeben. Die Slowenin Janja Garnbret hat sich in dieser Passage unglaublich leichtgetan. Sogar ein eindeutiger Fehler beim Lesen der Route konnte sie nicht stoppten. Jessica Pilz hatte das Glück auf ihrer Seite und war die einzige Athletin, die unten stürzte (17+) und es trotzdem ins Finale schaffte. Dort kletterte sie als erste und zeigte zum ersten Mal in dieser Saison eine Leistung, mit der sie zufrieden war. Schnell und effizient kletterte sie bis zum 42. Griff. "Ich habe mich in den Vorrunden wirklich nicht gut gefühlt und hatte Glück, überhaupt ins Finale zu kommen. Da ist es mir dann zum ersten Mal in dieser Saison richtig gut gegangen! Ich bin sehr froh, zurück am Stockerl zu sein!", so Pilz im Anschluss. Ihre Konkurrentinnen schafften es nicht schnell genug durch den unteren Teil der Route, gerieten sobald es schwer wurde unter Zeitdruck und fielen früher als Pilz. Dann hieß es "same procedure as every comp". Janja Garnbret stieg als letzte ein. Der ganze Druck lastete nun auf ihr. Im unteren Teil brauchte sie mehr Zeit als eigentlich zur Verfügung stand. In der entscheidenden Passage setzte sie dann falsch an, was mehrere Züge an großen Volumen erforderte, die den anderen erspart geblieben waren. Während sie ihre großartige Ausdauer unter Beweis stellte, lief ihr die Zeit davon. In dem Moment als sie den 42. Griff kontrolliert, verrann die letzte Sekunde ihrer 6 Minuten Kletterzeit. Sie kletterte weiter (was nicht gewertet wurde). Am Ende entschied sie Bewerb aufgrund des Halbfinalergebnisses für sich. Kim Jain wurde Dritte.

Desgranges' Leistung im Halbfinale hatte nicht angedeutet, wie das Finale verlaufen würde. Der Franzose kletterte im Finale hocheffizient und zeigte eindrucksvoll, dass er sich (im Gegensatz zu Ramon Julian) auf den neuen Stil im Lead eingestellt hat. Die Volumen und runden Griffe bereiteten ihm nicht mehr Probleme als seinen stärksten Konkurrenten, Stefano Ghisolfi und Jakob Schubert. Die beiden hatten im Halbfinale groß aufgezeigt und waren die Route souverän durchgestiegen. Sie kletterten im Finale gleich weit. Am Ende hatte Ghisolfi die Nase vorn, weil er 15 Sekunden schneller war. Jakob Schubert wurde dritter - er hat seit 429 Tagen kein Lead-Weltcuppodest mehr verpasst.


Ergebnisse:

Herren Lead
1. Romain Desgranges FRA
2. Stefano Ghisolfi ITA
3. Jakob Schubert AUT

Damen Lead
1. Janja Garnbret SLO
2. Jessica Pilz AUT
3. Jain Kim KOR

Herren Speed
1. Ludovico Fossali ITA
2. Stanislav Kokorin RUS
3. Leonardo Gontera ITA

Damen Speed
1. Anouck Jaubert FRA
2. Mariia Krasavina RUS
3. Iuliia Kaplina RUS

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