Englisch
Englisch

Ein (unvollständiger) Rückblick auf die Saison 2017

Bevor sich der Blick auf die Kletter-WM 2018 in Innsbruck richtet, haben wir mit Udo Neumann und Kilian Fischhuber über ein paar Aspekte der Saison 2017 gesprochen. Es ging unter anderem um Shauna Coxsey, Janja Garnbret, Chon Jongwon und die Japaner. Angst vor klaren Aussagen haben die beiden jedenfalls nicht.

 

Der japanische Aufschwung in Zahlen
Die Saison ist vorbei, und ein Gefühl bleibt: Die Japaner haben dominiert. Mehr als sonst. Schaut man sich die Zahlen an, so stellt man fest, dass das nicht nur ein Gefühl ist: Im Durchschnitt waren 7.3 Japaner bei Boulder Weltcups unter den ersten 20. In den Jahren 2014-2016 waren es noch 3.5. Schaut man nur die ersten 5 an, so haben sie sich von 1.0 (2014-2016) auf 2.6 (2017) verbessert. 

Udo Neumann, Autor mehrere Kletterlehrbücher (u.a. Lizenz zum Klettern), der von 2009 bis Mai 2017 Coach des deutschen Nationalteams war, sagt, dass der Grundstein hierfür vor langer Zeit gelegt wurde: "Das hat bei Yuji Hirayama angefangen. Man darf nicht unterschätzen, wie sehr er das japanische Sportklettern geprägt hat. Er leitet jetzt ihr olympisches Kletterprogramm. Akiyo Noguchi hat in den letzten 10 Jahren einen enormen Einfluss gehabt, sie ist das Zentrum des japanischen Teams."

Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit, wenn es um Olympia geht. Ob Jakob Schubert seine alten Muster modernisieren kann, muss man sehen.
- Udo Neumann

Ein Paradigmenwechsel macht das Bouldern zu einer Angelegenheit für Spezialisten

Während viele Kletterer vor allem im Hinblick auf Olympia abseits ihrer Spezialdisziplin aktiv waren, blieb die Spitze im Bouldern weitestgehend unter sich. Leadspezialisten wie Domen Skofic oder Marcello Bombardi schafften es nie ins Halbfinale. Bis auf Rang 10 muss man zurückschauen, bis im Boulderranking ein Name auftaucht, der im Lead Gesamtweltcup großen Erfolg hatte (Jakob Schubert). Für Udo Neumann hat das einen einfachen Grund: "Erst seit zwei, drei Jahren gibt es Griffe, an denen du kaum Kraft übertragen kannst. Viele Japaner 'denken' die Bewegung aus der Hüfte, was da ein großer Vorteil ist. Alle die mit dem Muster 'Finger auf den Griff, zumachen, ziehen', aufgewachsen sind, haben in den Situationen, wo das nicht mehr möglich ist, einen Nachteil gegenüber den teilweise viel jüngeren, die gewohnt sind, dass die Bewegung vom Körperschwerpunkt ausgeht, und die Bewegung dementsprechend durch die Hüfte einleiten. Der Trend hat sich dieses Jahr noch mal verstärkt." Jakob Schubert sei da ein Beispiel: "Er ist der klassische Felskletterer und kann sich viele Sachen noch erschließen. Jakob ist technisch fantastisch. Wenn du ihm die Möglichkeit der Kraftübertragung durch einen Kontakt nimmst, ist das aber oft ziemlich hoffnungslos. Er kompensiert vieles mit Erfahrung und Wettkampfhärte, aber es wird ein Wettlauf gegen die Zeit, wenn es um Olympia geht. Ob er seine alten Muster modernisieren kann, muss man sehen."

Dass Tomoa Narasaki wieder am Podest des Gesamtweltcups steht, nachdem er letztes Jahr eine ausgezeichnete Saison hatte (Gesamtweltcupsieger und Weltmeister), ist für Neumann nicht selbstverständlich. "Den Erfolg hast du im Grunde deiner jugendlichen Lockerheit zu verdanken, was du in Echtzeit aber nicht erkennst. Du willst den Erfolg dann festhalten und sehnst dich nach mehr Kontrolle. Genau der Wunsch behindert dich dann. Vorletztes Jahr galt das für Chon." Auf die Frage, was Tomoa Narasaki auszeichnet, meint Neumann: "Tomoa kann visualisieren wie kein anderer. Er 'reverse engineered' Kletterzüge. Er guckt sich an: In welcher Position muss nachher ich sein? Und denkt dann praktisch rückwärts: Was muss ich tun um in die Position zu kommen? Das bestimmt, wie er den Zug ansetzt. Er denkt Zug um Zug vom Top zum Start zurück."

Um die Herangehensweise der Japaner zu veranschaulichen, erzählt Neumann folgende Anekdote. "Als wir 2014 das Stuntwerk aufgemacht haben, da waren wir in der Welt der Kletterhallen state of the art. Da kam der Besitzer der B-Pump-Kette (2) aus Tokio zu Besuch. Der hat seinen ganzen Jahresurlaub im Stuntwerk verbracht. Er hat uns Geschenke mitgebracht und war sehr ehrerbietig. Das war 2014, wir waren die Größten und er war auf Bildungsurlaub. Als wir morgens aufgeschlossen haben, war er da, am Abend als wir zugemacht haben, war er immer noch da. Der wusste danach alles über unsere Halle. Dieses Jahr sind wir zu ihm gefahren und denken: Wow. Ich habe mir nicht träumen lassen, dass man so schnell überholt wird, vom angeblichen Meister zum Nullchecker wird! Die Boulder von Tsukuru Hori sind unglaublich. Dessen Einfluss auf das japanische Team sollte man ebenfalls nicht unterschätzen. Die Japaner haben viele pfiffige Ideen, große Liebe zum Detail, sie halten sich an die Idee des Kaizen ('Veränderung zum Besseren')."

Aleksey Rubtsov hielt als einziger "alter Mann" (geb. 1986, Weltmeister 2009) Narasaki und Chon (geb. 1996) die Stange. Er hatte nach seiner ersten Hochphase den Anschluss verloren, legte 2013 eine Pause ein und hat sich seitdem erfolgreich neu erfunden. Für Neumann ist besonders seine Körperbeherrschung (fast) ein Alleinstellungsmerkmal: "Er hat eine extreme Körperbeherrschung. Der macht das praktisch auf dem zweiten Bildungsweg. Er ist anders sozialisiert worden, kann das alles aber sehr gut analysieren, und für sich die richtigen Schlüsse ziehen. Die Russen haben eine sehr gute körperliche und koordinative Grundausbildung. Der Zug mit der Intuition ist für ihn abgefahren, er macht das jetzt über brachiale Körperbeherrschung. Von ihm kann man als älterer Kletterer am meisten lernen." Rubtsov selbst sagt, dass er sich in anderen Sportarten umgeschaut hat und dort einiges für das Bouldern gelernt hat. Dass das nicht leicht ist, versteht man, wenn man anschaut, welch illustre Namen heuer nicht mitkonnten: Rustam Gelmanov und Sean McColl, die ihrer Zeit früher voraus waren, hatten beide eine sehr schwache Saison. 

Chon ist - wenn er das ernst nimmt - unschlagbar im Lead. 
- Udo Neumann

Im Lead blieb (noch) Vieles beim Alten
Als die Bouldersaison vorbei war, zogen Chon und Narasaki weiter zum Lead. Dort hängt die Entwicklung immer ein bisschen hinterher. Den Gesamtweltcup gewann Romain Desgranges (geb. 1982, Europameister 2013 und 2017) vor Stefano Ghisolfi. Narasaki gelang in Xiamen ein Achtungserfolg - er wurde überraschend Zweiter. Chon wurde Vierter. Neumann sieht bei Chon großes Potential im Lead: "Chon ist - wenn er das ernst nimmt - unschlagbar im Lead. Er hat die Relativ- und Fingerkraft von Gelmanov, den Bewegungswitz von den ganzen jungen Kletterern und kaum ein anderer hat so einen Flow. Ich glaube, dass sogar Adam da schwer mitkommt, wegen seiner schlechteren Relativkraft. Tomoa kann wie gesagt extrem gut visualisieren, und ich glaube, dass ihm das im Lead auch zugutekommt. Tomoas Stil würde ich als riskanter bezeichnen." Das sieht Fischhuber ähnlich: "Tomoa erinnert mich sehr an Tomas Mrazek, nur ist es bei ihm jetzt noch extremer. Mrazek hatte auch einen leicht hektischen Stil, ist mal abgerutscht und 25. geworden, und hat danach gewonnen, weil er im positiven Sinn keinen Respekt hatte." Beide sind sich einig, dass Yoshiyuki Ogata, Junioren-Weltmeister (Lead & Bouldern) und Gewinner der World Games, nächstes Jahr in beiden Disziplinen zur Spitze aufschließen könnte.

Nicht immer konnten die Boulderer im Lead mithalten. Mit genug Spaxleisten kann man so viele Volumen an die Wand schrauben wie man will, ohne, dass sich groß was ändert, wie zum Beispiel bei der EM in Campitello. Der mittlerweile 35-jährige Franzose Romain Desgranges setzte sich dort gegen Adam Ondra und Jakob Schubert durch. Für Fischhuber ist eine Veränderung im Routenbau im Lead überfällig: "Der Routenbau hat längst großes Interesse daran, den Stil zu verändern. Aber es ist sehr schwierig, sehr offene und riskante Züge zu bauen, weil das Risiko, dass alle am gleichen Griff auslassen, so hoch ist." Auch Neumann meint, dass sich im Lead einiges tun wird. Er weiß, wo man in die Kristallkugel schauen konnte: "Die Jugend-WM in Innsbruck war der geilste Kletterwettbewerb aller Zeiten. Da wurde so viel in Griffe investiert, das war ein Showcase der Zukunft. Dort hat man gesehen, in welche Richtung es gehen wird. Da musste man auch im Lead das Herz in die Hand nehmen. Jakob Schubert ist einer der wenigen "alten" Leadkletterer, die das beherrschen. Das ist noch nicht oft erforderlich, aber ich glaube, dass sich das ändern wird."

Janja Garnbret, das "Phänomen"
Wer auf das Ergebnis im Gesamtweltcup im Lead der Damen schaut, könnte zwischen Anak Verhoeven, Kim Jain und Janja Garnbret ein Match auf Augenhöhe vermuten. Udo Neumann sieht das anders: "Das Phänomen im Moment ist Janja. Sie hat keinerlei Vorannahmen und ist in alle Freiheitsgrade offen. Die Einzige, die Janja schlagen kann, ist sie selber. Wenn es nicht so läuft, kann sie manchmal nicht mehr klettern. Das ist eine Sache der Jugend. Aber wenn sie dieses Jahr locker aufgespielt hat, waren das zwei Welten. Was sie in Chongqing gezeigt hat, war unfassbar." Hinter Janja Garnbret waren Kim Jain und Anak Verhoeven zur Stelle, wenn Garnbret einen Fehler machte. Verhoeven holte sich so die Titel bei der EM und bei den World Games. "Bei Jain spielen Körperbeherrschung und - man muss es sagen, obwohl es in Klischee ist - diese asiatische Detailverliebtheit eine große Rolle. Es haben alle geunkt, dass sie Zeitprobleme haben würde. Sie sieht immer noch langsam aus, ist es aber eigentlich nicht. Von ihrer Geisteshaltung her ist sie eine Maschine, da gefriert dir das Blut in den Adern. Und sie hat das Auge fürs Detail. Sie hat sich sehr gut angepasst. Anak ist eine Maschine. Sie rhythmisiert ihr Klettern super, weiß genau was sie machen muss und wie lang sie ruhen muss. Aber wenn etwas Unverhofftes passiert, ist sie nicht so flexibel. In Zukunft wirst du beim Lead dein Herz in die Hand nehmen müssen."

"Ashimas Entwicklungskurve war anfangs extrem steil, ist aber zuletzt abgeflacht."
- K. Fischhuber

Dahinter sieht Neumann niemanden, der Garnbrets Spitzenposition kurzfristig gefährden könnte. "Ich kann mich erinnern, wie es war, wenn ich einige Mädels, die im Weltcup klettern, zum ersten Mal gesehen habe. Sie waren voller Energie und haben es sich gerne gegeben, so wie Jule Wurm. Vom Potential her wäre da alles möglich. Es ist natürlich von außen schwer zu sagen, aber ich glaube, über die Jahre ist bei den meisten von ihnen nicht vieles besser geworden. Wenn ich sie im Finale sehe, sehe ich Angst. Sie klettern, als würden sie unglaubliche Verantwortung tragen. Das ist wie gesagt nur meine persönliche Einschätzung.  Die Athleten erleben ihr Umfeld als einschüchternd. Da ist immer der Athlet Schuld, wenn die Leistung nicht stimmt. Aber wenn der Athlet nicht zeigen kann, was er draufhat, gehört die Betreuung mit analysiert." Der Weltcup in Arco wird in Erinnerung bleiben, weil es Ashima Shiraishis erster Auftritt in der allgemeinen Klasse war. Von ihr erwarteten viele Beobachter und Fans Wunderdinge, die sie nicht ganz liefern konnte. "Ashima Shiraishi ist dieses Jahr ein Stück weit entzaubert worden. Da würde man ja sagen, 'sie ist die Zukunft des Kletterns'. Der moderne Routenbau kommt ihr jedoch nicht entgegen", sagt Neumann. Das sieht Kilian Fischhuber ähnlich: "Ashimas Entwicklungskurve war anfangs extrem steil, ist aber zuletzt abgeflacht." Für sie komme erschwerend hinzu, dass sie nicht Teil einer starken Trainingsgruppe ist, wie zum Beispiel die jungen Japanerinnen um Staatsmeisterin Futaba Ito (15), die 2018 ins Geschehen eingreifen wird. Neumann sieht allgemein das Problem, dass manche "zu früh zu viel trainieren", was es seines Erachtens "später erschwert, Fortschritte zu machen."

Shauna Coxsey verteidigte ihren Boulderweltcup-Titel von 2016. Für Fischhuber ist Shauna Coxsey der Beweis, "dass der Grundsatz 'Erfolg ist trainierbar' nicht nur im Lead gilt. Sie überrascht mich immer wieder." Mehrfach wurde deutlich, dass die Wachablösung durch Garnbret wohl unmittelbar bevorsteht. Neumann glaubt, dass sich im Bouldern sehr schnell sehr vieles ändern wird. "Wenn die drei Jugend-B Mädchen aus Japan [Futaba Ito, Ai Mori, und Natsuki Tanii, A.d.V.] mitklettern, kann da, außer Janja, keine der aktuellen Platzhirschinnen mehr mit." Futaba Ito wird schon nächstes Jahr in der allgemeinen Klasse starten dürfen. Für Neumann sind die drei das Versprechen der Zukunft: "Die räumliche Wahrnehmung und die Mobilität von ihr sind irre. Der Geist ist da schon seit der Jugend-WM in Innsbruck aus der Flasche."

Aber wenn du das Gefühl hast, du bist die Meisterin deines Schicksals: das ist extrem hilfreich.
- Udo Neumann

Über riskante Stürze und autoritäre Trainer
Fischhuber sieht Garnbrets Alleinstellungsmerkmal im Bouldern in ihrer Einstellung: "Janja ist die Risikokletterin in Person. Die bouldert, als gäbe es keinen Morgen. Ihre Stürze sind teilweise wirklich extrem riskant. Das kann aber von einem Tag auf den anderen vorbei sein, wenn sie sich verletzt." Neumann hat eine interessante Beobachtung gemacht: "Man nennt das auf Deutsch 'Kreuz-Koordination', auf Englisch 'Crossing Midline'. Die ganzen Problematiken, die sich daraus ergeben, dass unsere rechte Gehirnhälfte die linke Körperseite steuert, und umgekehrt. Wenn du mit der rechten Hand zur linken Seite gehst, dann ist das für dein Hirn großer Stress. Wenn dir da jemand den Ball zuwirft, dann wirst du den nicht so geschickt fangen können, wie wenn die rechte Hand auf der rechten Seite ist. Wenn du die Entscheidungen anschaust, und warum die Janja was hochkommt und die anderen nicht, dann sind das ganz oft solche Sachen. Janja dreht sich sehr oft um die Körperlängsachse. Wenn ein Griff nur eine Belastungsrichtung zulässt, dreht Janja ihren ganzen Körper wie niemand anderer genau in die Position, in der sie den Griff optimal belasten kann." Für wichtiger, als den Athletinnen solche Sachen beizubringen, hält Neumann jedoch die Trainingsatmosphäre. "Aus irgendeinem Grund sind die Sloweninnen und Stasa Gejo ziemlich selbstbewusst. Das allerwichtigste ist, den Mädels die Angst vor Fehlern zu nehmen. Das ist in vielen Ländern ein Problem."

EM und World Games im Bouldern gingen jedoch nicht an Garnbret, sondern an die junge Serbin Stasa Gejo, die wenn es drauf ankam, ihre besten Leistungen abrief und keine Fehler machte. "Bei ihr ist es wie bei Jan (Hojer). Sie ist sehr hell und hat ein sehr hohes Vertrauen in sich selbst. Hinzu kommt, dass sie einen sehr belastbaren Körper hat, und ihre Größe ist sicher auch ein Vorteil. Aber vor allem ist sie von den Persönlichkeitsmerkmalen her top. Sie ist sehr reif und reflektiert, viel reflektierter als du bist, wenn du einen autoritären Trainer hast. Oft sind vor allem Mädchen bis zu einem gewissen Alter einer Autorität ausgeliefert. Aber wenn du das Gefühl hast, du bist die Meisterin deines Schicksals: das ist extrem hilfreich."

Neumann vergleicht Bouldern mit Skateboarden in den 70er Jahren, als laufend neue Tricks erfunden wurden: "Wenn du zwei Wochen schläfst, ist die Karavane weitergezogen."  Die erfolgreichste Boulderin aller Zeiten, Anna Stöhr, konnte heuer nicht mithalten. "Anna klettert jetzt nicht schlechter als vorher, im Gegenteil. Aber was man nicht unterschätzen darf, ist folgende Situation: du bist 10, hast alle Energie der Welt, und kannst auf Youtube deine Idole analysieren und dann in der Boulderhalle nachahmen. Das hat es früher nicht gegeben. Anna's Alleinstellungsmerkmale sind keine mehr.

Olympia vor der Tür
Der Sport geht in großen Schritten auf die olympischen Spiele zu. Für Kilian Fischhuber war die Austragung des olympischen Formats heuer bei der Jugend-WM ein Meilenstein, "aber das muss nicht unbedingt positiv sein", schiebt er hinterher. "Man kannte das auf dem Papier, aber wie es dann wirklich ist, hat man erst danach gewusst. Der Routenbau ist da noch wichtiger als sonst. Die einzelnen Disziplinen beeinflussen sich gegenseitig sehr stark. Außerdem hat die Generalprobe gezeigt, wie langweilig das Ganze ist."

Einerseits wird vieles immer professioneller, andererseits bleibt einiges auf der Strecke. Ein Opfer auf dem Weg zu Olympia war die Boulder-EM 2017. In München wurde dieser Bewerb mit einem Weltcup zusammengelegt. "Wenn man die Basis vernachlässigt, steht alles auf einem wackligen Gerüst," meint Fischhuber dazu, und warnt: "Da kann der Weltverband noch einige weitere Böcke schießen."

(1) (Wenn man vom Produkt auf das Design schließt, oder von der Software auf den Quellcode)
(2) Boulderhallen in Tokio
Alle Fotos (c) H. Wilhelm

Trailer Innsbruck2018

Photos from Innsbruck 2018 - IFSC Climbing World Championships's post
Today at Kletterzentrum Innsbruck Jessica Pilz and Jakob Schubert speed training with Libor Hroza. To be continued......
01.12.2017, 17:29
JANJA GARNBRET NA TEKMI VZHODNE LIGE V ŠP
Sometimes, you find a gem... (the full video is worth watching, but the highlight comes at 2:30)...
15.11.2017, 16:33
Timeline Photos
After the Chonqing BWC this year, the headline read “welcome to the Janja show”. At the season finale in Kranj, it was...
13.11.2017, 09:25
Photos from Innsbruck 2018 - IFSC Climbing World Championships's post
“Season finale” in Kranj, Slovenia coming up Saturday and Sunday! This venue has a long history of world cups, including...
08.11.2017, 15:04

Facts

1100 Griffe

65 NATIONEN

700 ATHLETEN

20.000 FREIWILLIGE ARBEITSSTUNDEN

500 KG CHALK

Climb. Come together. Celebrate!

IFSC
Austria Climbing
Österreichischer Alpenverein
Sport Ministerium
Tirol
Innsbruck