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Interview mit Nicolas Januel, Coach des französischen Boulderteams

Wir haben uns mit dem französischen Coach getroffen um über sein Team, die anstehende EM, Innsbruck 2018, die olympischen Spiele, die japanische Dominanz und den perfekten Athleten zu sprechen.

Hallo Nicolas. Kannst du uns kurz beschreiben wer du bist und was deine Rolle im französischen Team ist?
Ich war ein guter Kletterer, nicht Weltklasse, aber ich war vor 15 Jahren bei ein paar Weltcups unter den ersten 20. Vor 8 Jahren habe ich angefangen für den französischen Verband zu arbeiten, mit den Jugend-Teams. Seit 2012 bin ich der Trainer des französischen Nationalteams im Bouldern. Ich bin auch Trainer am "Pôle France", wo die meisten französischen Athleten trainieren. Ich sage ihnen wie sie wann, was, trainieren sollen, und wie sie jeden Zyklus planen. Ich mache den Jahresplan, sowie Pläne für danach. Das ist was ich bis jetzt gemacht habe, es wird sich aber sicher in der Zukunft weiterentwickeln.

Du bist auch ein sehr guter Kletterer. 2014 wurdest du bei den Französischen Meisterschaften Dritter. Wie gelingt es dir, die Arbeit und dein eigenes Klettern im Gleichgewicht zu halten?
In den letzten vier oder fünf Jahren bin ich außerhalb der Arbeit nicht viel geklettert.  Aber wir bauen fast jeden Tag Boulder am Pôle France, so dass ich trotzdem viel klettere. Ich folge keinem Trainingsplan. Trotzdem glaube ich, dass ich, wenn ich jetzt wieder bei Wettkämpfen starten würde, viel erfolgreicher wäre als davor. Es gab viele Dinge die ich in Bezug auf Training und Wettkampf nicht verstanden habe. Erfahrung ist da sehr wichtig. 


Wie wichtig ist es als Trainer, auf hohem Niveau geklettert zu sein, bzw. Wettkämpfe gemacht zu haben? 
Man braucht nicht unbedingt sehr viel Erfahrung als Trainer, aber es ist sehr wichtig, dass man immer reflektiert was Klettern heute ist und wie es morgen sein wird, dass man die Entwicklung voraussieht. Die letzten paar Jahre und insbesondere im letzten Jahr hat sich wirklich viel getan. Ich glaube, dass ich eine gute Vorstellung davon habe, wie die Dinge in zwei, drei Jahren aussehen. Du musst dich immer fragen was zu tun ist, um für morgen bereit zu sein. Wir haben das heuer ein bisschen verpasst. Deshalb waren unsere Ergebnisse auch schlechter als 2016. Wir haben es nicht ausreichend geschafft, zu sehen in welche Richtung es geht und uns vorzubereiten.

Was glaubst du ist die Zukunft?
Vor 10 Jahren war der Stil sehr athletisch. Dann hat es sich zu sehr technischen, unsicheren Problemen mit vielen Volumen entwickelt. Ich glaube, dass die Probleme der Zukunft sehr athletisch und sehr unsicher sind. Das wird ein höheres Niveau erfordern, wo die Koordination perfekt sein muss, und man gleichzeitig auf sehr kleinen Griffen klettert.

Wie sieht deine Trainingsphilosophie aus?
Ich versuche, den Kletterern ihre Verantwortung klar zu machen und sicher zu stellen, dass sie selber motiviert sind, dass sie zumindest auf emotionaler Ebene wissen, was sie wollen und warum sie trainieren. Ich will, dass das Training ihr Projekt ist, und nicht meins. Wenn das geschafft ist, dann ist alles möglich.
Am Pôle France haben wir ein Leitmotiv: "Pas de barrières." Das heißt, dass man sich keine Grenzen setzt. Wir haben alle ein Bezugssystem aufgrund dessen wir uns sagen "das ist das Maximum was ich erreichen kann". Sobald wir uns von diesen selber gesetzten Grenzen befreien, können wir viel mehr erreichen als wir je gedacht hätten.

Wie beeinflusst das euer Training im Alltag?
Sagen wir, dass es sich durch das äußert, was wir im Training vorgeben. Und die Ansprachen die wir vor den Athleten halten, die Einstellung die wir von ihnen einfordern. Am Pôle France haben wir seit Jahren zwei Wege: Der eine ist der, den diejenigen genommen haben, die im Vergleich zu ihrem Potential sehr gute Ergebnisse erzielt haben. Sie wurde vielleicht nicht Weltmeister, aber sie haben ihr Potential ausgeschöpft. Und dann gibt es die, die aufgehört haben. Es gibt keinen Mittelweg, man kann nicht mittelmäßig sein, weil es nicht funktioniert. Entweder man schafft es, oder man hört auf. Wir hatten eigentlich nur diese zwei Fälle.

Da haben bestimmt ein paar talentierte Leute aufgehört?
Ja. Vielleicht hätten manche mit einer anderen Methode mehr erreichen können. Ich weiß es nicht. Mit unserer Methode kann man nur einen bestimmten Persönlichkeitstypen nach vorne bringen: sehr selbstbestimmte Leute in Bezug auf ihre Ziele.

Reden wir über Innsbruck 2018. Wie findest du das neue Kletterzentrum?
Das ist eine außergewöhnliche Anlage. Es ist die schönste Kletterhalle, die ich kenne. Für Vorstiegsklettern ist es die mit Abstand beste Halle die ich je gesehen habe. Die Boulder-Anlage ist toll, ohne außergewöhnlich zu sein. 

Glaubst du, dass die neue Anlage für das österreichische Team einen großen Unterschied machen wird?
Die WM ist in einem Jahr. So kurzfristig ist schwer zu sagen, ob das einen großen Unterschied macht. Die Jugendlichen, die jeden Tag hier trainieren, haben in den nächsten 3, 4 oder sogar 10 Jahren auf alle Fälle ganz andere Voraussetzungen. Das ist eine außergewöhnliche Infrastruktur, und sie wird es eine lange Zeit bleiben. Es ist sehr beeindruckend.

Dein Team hatte die Heim-WM vor einem Jahr. Wie war das? Hattet ihr mehr Druck als sonst?
Wir haben uns auf die positiven Aspekte konzentriert und uns gesagt, dass das ein Vorteil ist, weil wir das Heimpublikum haben und alles bei uns in der Nähe stattfindet. Normalerweise dauert die Anreise ein paar Stunden, da dauerte es 30 Minuten mit dem Metro.
Es ist immer besser an einem vertrauten Ort zu klettern. Es war tatsächlich ein Vorteil, das Team, vor Allem die Burschen, war sehr stark. Natürlich gibt es Anforderungen die es nicht gibt, wenn der Bewerb im Ausland ist. Es gab auch Athleten, die mehr Druck verspürten und für die es schwieriger war als sonst. Man muss es sich vorher überlegen und wissen, dass manches ungewohnt sein wird. Wenn es einem gelingt, sich auf das positive zu konzentrieren, dann ist die Heim-WM unweigerlich ein Vorteil.

Bereitet ihr euch auf 2018 so vor wie auf 2016?
Nein. Schon allein weil es an einem anderen Ort stattfindet. Sobald wir wissen wie die Wand aussieht, wer die Routensetzer sein werden und welche Klettergriffe-Marken die Event-Sponsoren sind, kennen wir die Parameter, von denen unsere Vorbereitung abhängt. Innerhalb des französischen Teams werden einige organisatorische Dinge, Trainingsanlagen und so weiter sich ändern. Gleichbleiben wird, dass die besten Boulderer Frankreichs sich so gut wie möglich vorbereiten werden, auch wenn der eine oder andere vielleicht schon für Olympia trainiert.

Was wäre dein Rat ans österreichische Team?
Diese Gelegenheit wird so schnell nicht wiederkommen, deshalb muss man sich auf das Positive konzentrieren. Wir haben nachher gemerkt, dass wir uns sehr lange vorbereitet haben und es dann schnell vorbei war. Man muss es genießen und sich nicht unter Druck setzen. Nicht dran denken, dass man ins Finale muss, oder dieses oder jenes Ergebnis erreichen muss. Einfach in jeder Runde Spaß haben und positiv eingestellt bleiben.

Die Kombination wird 2018 in Innsbruck im Kombinationsformat ausgetragen. Was denkst du über das Format, ergibt es Sinn? 
Ob es Sinn ergibt weiß ich nicht. Wir hatten auf alle Fälle keine Wahl. Das Komitee hat gesagt es, muss eine Kombination sein, also haben wir eine vorgeschlagen. Dafür dass es ein Kombinationsformat ist, finde ich es nicht schlecht, denn die Multiplikation ist ein Vorteil für Spezialisten in der jeweiligen Disziplin. Die besten Boulderer und die besten Vorsteiger werden sicher dabei sein. Wir werden sehen wie es sein wird, aber ich kann mir vorstellen, dass ein olympisches Finale etwas sehr Tolles sein wird.

Gibt es französische Athleten die sich schon auf die Kombination vorbereiten?
Auf organisatorischer Ebene ist das beim Entstehen. Manche Leute haben schon mit der Vorbereitung begonnen. Vor allem Manuel Cornu, der Zweite in der Kombination 2016 in Paris, sowie Mickael Mawem.

Er hat schon mit dem Speed-Training begonnen, oder?
Ja, er macht das schon seit einer Weile. Er wurde vor ein paar Jahren französischer Meister (nicht auf der Rekord-Route). Cornu und Mawem haben Stärken im Speed. Die meisten Boulderer werden im Speed nicht schlecht sein, wenn sie motiviert sind. Ich glaube, dass das alles nach der EM so richtig losgeht.

Also sind die Boulderer am besten geeignet für die Kombination, oder ist das individuell? 
Ich glaube, dass es ziemlich individuell ist, aber ich habe den Eindruck, dass die Boulderer die "zentralsten" Fähigkeiten haben. Die Speedkletterer haben eine ganz andere Statur. Die sehr spezialisierten Lead-Kletterer werden auch Schwierigkeiten haben, sich ans Bouldern anzupassen.
Kletterer wie Jakob Schubert, Adam Ondra und Jan Hojer werden sehr stark sein. Die Japaner werden auch extrem stark sein. Sie haben die richtige Statur für den Vorstieg und sind gleichzeitig sehr explosiv, was im Speed hilft. Ich glaube nicht, dass einer in allen drei Disziplinen top sein wird, aber man wird in zwei Disziplinen sehr stark sein müssen.

Was sind die wichtigsten Zutaten, die ein Athlet braucht, um im Boulder Weltcup erfolgreich zu sein?
Für einen jungen Athleten ist der Schlüssel, physisch sehr stark zu sein, weil es je älter man wird, desto schwieriger wird es, in dem Bereich besser zu werden. Außerdem ist es wichtig, sehr beweglich zu sein. Man kann seine Technik sehr lange verbessern. 

In Vail und in Mumbai waren keine französischen Athleten am Start. Wie macht ihr die Auswahl des Teams?
Es gibt zwei Dinge die da mitspielen. Erstens haben wir ein fixes Budget für die Saison, nach welchem wir uns bei unseren Entscheidungen richten müssen. Für die FFME zählt der Gesamtweltcup nicht, weil das Sportministerium ihn bei der Vergabe von Förderungen nicht berücksichtigt. Das Ziel sind ausschließlich Großereignisse. Deshalb haben wir gesagt: wer bei den ersten vier Bewerben keinen Podestplatz erreicht, der ist Gesamtweltcup nicht vorne dabei und geht deshalb nicht nach Mumbai und Vail. So können sie sich erholen und auf die EM vorbereiten. Letztes Jahr hat diese Strategie für uns sehr gut funktioniert. Ich glaube, dass Athleten, die in Mumbai dabei waren, es schwerer haben werden, ihre Trainingszyklen gut umzusetzen.

Kannst du aus Trainer einen Athleten nicht aufgrund deiner persönlichen Einschätzung nominieren? 
Nein. Es ist nicht so, dass ich nicht kann, ich will nicht. Wir sind Team- und Pôle France-Coaches. Wir wären versucht, jemanden zu nominieren weil wir in im Pôle jeden Tag sehen. Das wäre nicht gut für die Motivation von den Athleten, die an anderen Orten trainieren. Meine Meinung aus dem Spiel zu lassen lässt jedem eine faire Chance.

Sind die Ergebnisse im Bouldern nicht zu volatil um die Team-Nominierung nur aufgrund von Wettkämpfen zu machen?
Um das Team vor der Saison zu bestimmen, nehmen wir schon zwei Wettkämpfe her, um es weniger zufallsabhängig zu machen. Boulderwettkämpfe sind sehr hart und umkämpft. Wenn du es nicht schaffst, am Tag des Auswahl-Bewerbs bereit zu sein, dann weil du zurück zum Training musst, um dich besser vorzubereiten. Und ehrlich gesagt, wenn du 5. oder 6. in Frankreich bist, wo das Level ok ist,  dann wirst du keine Weltcups gewinnen, wo die Japaner dabei sind. Um stark genug für die Weltcups zu sein braucht es mehr als gut im Training zu sein. Du brauchst einen guten Kopf um beim Wettkämpf alles umzusetzen.

Es scheint gut zu funktionieren.
Ich weiß nicht, ob es gut ist, aber so sehe ich es.

Die Ergebnisse sprechen für sich.
Wir werden sehen wie die Ergebnisse sind ,wenn es ein anderer anders angeht.

In Frankreich gibt es viele Kontroversen zwischen Trainern, Medien, Ex-Athleten, zukünftigen Ex-Athleten... es ist alles sehr unruhig. Woher kommt das? Beeinflusst das deine Arbeit?
Zuerst schon, ja. Ich fand es störend. In Frankreich ist das in jedem Bereich so. Unser Job ist es, Entscheidungen zu treffen. Vielleicht ist unsere Methode nicht die beste, und diejenigen, die uns ersetzen werden, probieren eine andere Methode, die vielleicht besser oder schlechter sein wird. Ich habe meine Sicht auf die Dinge und glaube fest an das, was ich mache. Ich gebe mein Bestes und bin ziemlich zufrieden mit dem, was ich mit meinen Athleten geschafft habe.

In einem Interview hat Mickael Mawem gesagt "Ohne Wettkämpfe würde ich nicht klettern. Das einzige, was mich motiviert, ist das Ergebnis!" Das ist keine Standard-Antwort... ist das die Zukunft? 
Ja, das ist sicher die Zukunft. Ich werde immer klettern. Meine Generation kommt von draußen, und dann sind wir in die Halle gegangen und haben Wettkämpfe gemacht. In Paris gibt es ca. 10 sehr gute Hallen. Es gibt Kinder, die jeden Tag dorthin gehen und klettern. Diese Kinder werden nie am Fels klettern, weil sie nicht wissen was das ist. Und es ist egal: Es ist toll, einer Sache leidenschaftlich nachzugehen, ob das der Fels ist oder Wettkampf. Einer wie Mickael ist sehr entschlossen, seine Ziele zu erreichen. Er ist nicht extrem talentiert, aber er arbeitet viel und ist sehr motiviert. Sein Traum ist es, Weltmeister oder Olympiasieger zu werden. Er denkt jeden Tag daran. Und dementsprechend arbeiter er an sich. Wir arbeiten seit 2.5 Jahren mit ihm zusammen. Davor war er 50. in Frankreich, 2016 wäre er fast Weltmeister geworden. Es ist sehr beeindruckend.

Es ist bestimmt leichter mit einem Athleten wie ihm zu arbeiten als mit einem Kletterer der viel an Madagaskar, Fontainebleau oder Grönland denkt? 
Ja, es ist leichter. Aber wir hatten verschiedene Fälle. Wie zum Beispiel Melissa (le Nevé), die viele Projekte nebenher hatte und so eine gute Balance gefunden hat. Sie war eine die alles, was sie machen wollte, mit 200% Einsatz machte. Ich finde das bewundernswert. Wer so an seine Grenzen geht, der ist erfolgreich. Ob du gewinnst oder nicht ist nicht so wichtig, was wichtig ist, ist dass du alles rausgeholt hast.

Die Japaner haben diese Saison unglaublich dominiert. Was glaubst du ist der Grund dafür?
Das ist eine gute Frage. Ich glaube es gibt mehrere Faktoren. Zum einen ist da die Gruppendynamik: Sie trainieren zusammen und pushen sich gegenseitig. Tomoa's (Narasaki) Weltmeistertitel hat sicher einige Barrieren beseitigt. Die haben sich gedacht: wenn er das kann, können wir das auch. Das ist eine kraftvolle Dynamik.
Auf genetischer Ebene haben sie einfach eine gute Physis zum Bouldern. Sie sind sehr explosiv, nicht schwer und sehr beweglich. Und dann gibt es die kulturelle Ebene: sie haben eine Einstellung die geprägt ist von großer Genauigkeit und viel Fleiß. Das zeigt sich schon beim Aufwärmen: sie machen eine Stunde lang Dehnungsübungen, während die Europäer ein bisschen Chalk auf die Hände tun gleich losklettern.

Glaubst du dass die wichtigen Gründe so grundlegend sind, dass sich daran sobald nichts ändern wird? 
Ich glaube nicht dass sich der Trend umkehren wird, ich glaube dass es schlimmer wird! (Lacht) Naja, schlimmer... es wird auf alle Fälle immer schwieriger für uns. Vor allem bei den Damen, wo viele der stärksten Japanerinnen noch nicht alt genug sind, um im Weltcup zu klettern.  
Aber wir sollten davon inspiriert sein. Wir, die Europäer, sind nicht gründlich genug, vor allem wenn es um Aufwärmen und Dehnen geht. Es hat mit der Outdoor-Kultur zu tun. Wenn du Felsklettern gehst, wirst du nicht stundenlang dehnen, du gehst klettern. Die Japaner haben einen sehr indoor-fokussierte Zugang.

Bist du mit der Leistung des französischen Teams in dieser Saison zufrieden? 
Nein, ich bin definitiv nicht zufrieden. Letztes Jahr hatten wir einen tollen Abschluss bei der WM. Irgendwie konnten wir das nicht in diese Saison mitnehmen. Aber: die Saison ist noch nicht vorbei! Wir wollen eine gute Leistung in München zeigen. Wenn uns das gelingt, wird die Saison erfolgreich gewesen sein. Wenn nicht, haben wir versagt. Das ist der Grund, warum wir jetzt (Anfang Juli, Anm. d. R.) das Trainingslager machen. Ich bin sicher, dass wir für München gut vorbereitet sein werden!

Es wird in München keine richtigen Europameisterschaften geben...*
… das ist sicher.

Wenn 10 Asiaten im Halbfinale sind...
... oder gar im Finale! Der Wettkampf könnte vorbei sein bevor er angefangen hat.  
Aber ich glaube nicht, dass das dieses Mal passieren wird. Bislang gab es immer einen japanischen Routensetzer. Manu Hassler hat auch einen Stil der ihnen entgegenkommt, sehr athletisch auf kleinen Griffen. Aufgrund der Routensetzer in München und der Tatsache, dass sie es sind die die weite Reise auf sich nehmen müssen, glaube ich, dass es ausgeglichener sein wird.

In anderen Sportarten wechseln Trainer oft den Job und den Wohnort. Du bist ein junger und erfolgreicher Trainer, könntest du dir vorstellen, woanders zu arbeiten? 
Ich bin ein großer Fan von Training und Sport im Allgemeinen. Ich schaue viel Sport, Weltmeisterschaften, Olympische Spiele, ich mag Fußball... für mich wäre es ein Traum der wahr werden würde, wenn ich bei den olympischen Spielen für Frankreich Medaillen holen könnte. Aber ich setze mir da keine Grenzen. Man weiß nie, was passieren wird. Vielleicht wird uns jemand fragen. Aber nicht egal wo, was für mich zählt, ist das Projekt, und die Möglichkeit, gute Ergebnisse zu erzielen.

To finish, a little word rap:

Kaffee oder Tee? Kaffee, viel zu viel.

Steak oder Tartare? Steak.

Bleau oder Rocklands? Bleau!

Gesamtweltcupsieger oder Weltmeister? Olympiasieger.

7 Franzosen im Halbfinale oder einer am Podest? Einer am Podest.

Der beeindruckendste Wettkampfkletterer aller Zeiten ist... Kilian Fischhuber.

Der beste Boulder der Welt ist... (denkt lange nach...) Super Prestat, Bas Cuvier.

Mein bester Moment als Kletterer war...  mein erstes Mal in Fontainebleau.

*zum Zeitpunkt des Interviews war kein "europäisches" Halbfinale/Finale vorgesehen. Mehr hier.







 

 

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